Jugendorchester

Nach ca. zwei Jahren Unterricht und ersten Erfahrungen im Anfängerorchester, wechseln die Kinder je nach Leistungsstand in das Jugendorchester. Dies bedeutet neben dem Einzelunterricht zwar auch einen Mehraufwand an üben, der Spaß an der Sache tröstet jedoch über die Strapazen hinweg. Unmengen falscher Töne, notorische Falschspieler, Intonation, nicht eingefettete Stimmzüge treiben den Dirigenten nicht nur fast zur Verzweiflung, sondern sorgen auch gelegentlich für intensive Lachsalven.

Aber es bleibt nicht allein bei Proben und Auftritten (Oktoberfest, Konzert, etc.). Über das Jahr verteilt sind auch noch andere Aktivitäten wie Kletterpark, Kanu fahren, Ausflüge (Europapark) und der Höhepunkt, die Jungmusikerfreizeit. Kurz dargestellt bedeutet das: viele Proben, viel Spaß und Spiel und wenig Schlaf für die Verantwortlichen.

Um das Niveau des Jugendorchesters noch zu erhöhen, legt jeder Jungmusiker zumindest das Jungmusiker-Leistungsabzeichen (JMLA) in Bronze ab, was als Voraussetzung für die Aufnahme in das Orchster gilt. Es bringt zwar etwas Stress und eine gewisse Vorbereitungszeit mit sich, aber so wird den Jungmusikern die Möglichkeit gegeben, neue Kontakte zu Musikern aus anderen Vereinen zu knüpfen.

Im Moment befinden sich knapp 50 Jugendliche im Jugendorchester, von denen 30 das JMLA in Bronze, 12 das JMLA in Silber, fünf das JMLA in Gold abgelegt haben und fünf sogar im Sinfonischen Jugendblasorchester Karlsruhe (SJBO) spielen.

Ein kurzer Auszug aus dem Repertoire: Blues A La Mode, Java, Fascinating Drums, Soul Bossa Nova, Funky Town, Smoke On The Water, Summer in the City, Over The Rainbow.